|
|
|
 |
 |
|
Fußstreitaxt (Mordaxt), Süddeutschland oder Schweiz, 2. Hälfte 15. Jhd.
Einfache stumpfe Gebrauchsausführung für den Einsatz in Schlachtdarstellungen.
|
|
Die Form folgt weitgehend originalen Vorbildern, jedoch sind Ecken, Kanten und Spitzen entsprechend abgerundet.
Handgeschmiedetes Axtblatt mit gedorntem Haus und aufgesohlter Schneidleiste aus Werkzeugstahl, eingenutete Schaftfedern, Parierscheibe.
Einfache Verzierungen (dreipaßförmiger Durchbruch, punzierte und gravierte Linien und Felder).
Die feingeschmiedete Oberfläche wurde nur mit Feilen und Wassersteinen grob zugerichtet, so daß die Oberfläche den zahlreichen originalen Gebrauchsstücken nahekommt.
Eschenschaft mit Kiefernteer eingebrannt.
|
| |
 |
Beispiele für Gestaltungen von Schwertgefäßen:
Links für ein Ritterschwert des 12.-13. Jhds., Oakeshot Typ XI mit Paranußknauf, gerader Parierstange und mit Kreuzen bestickter Griffwicklung. Scharf ausgeschliffenes Kampfschwert.
|
 |
 |
| Ritterschwert des 12. Jhds., Oakeshot Typ XI. Schlichte und einfache Ausführung für ein scharf ausgeschliffenes Übungsschwert. Paranußknauf, lange gerade Parierstange, Hilze mit Leder bezogen. |
Großes Ritterschwert, sog. Sattelbaumschwert des 13.-14.Jhds. Scharfes Übungsschwert in einfachster Gebrauchsausführung. Parierstange und Scheibenknauf im Feuer gebläut. Oakeshot Typ XII.
|
 |
 |
| Ritterschwert, 14.Jhd. in Schaukampfausführung. Oakeshot Typ XII mit Scheibenknauf, gebogener Parierstange und bestickter Griffwicklung. Scheide mit einfachen Messingbeschlägen. |
Anderthalbhänder des späten 14. und frühen 15. Jhds., Oakeshot Typ XVII (sog. Sempach-Typ). Facettierter Birnknauf, breite Parierstange mit nach unten gebogenen Enden. Dreifach gewulsteter Griff mit Lederbezug. Schaukampfausführung. |
 |
Ritterschwert des 12. Jhds., hier als leichtes Reitschwert.
Klinge aus Kohlenstoffstahl C 60 handgeschmiedet
Oakeshot Typ XIa
Paranußknauf
Einfache mit Kalbsfell gefütterte Schwertscheide aus Birkensperrholz mit Kalbslederbezug. U-förmiges Bronzeortband.
Sehr leichte und schnelle Klinge, die aufgrund der Proportionen als Hiebschwert und der balligen Schneidengeometrie dennoch eine beachtliche Durchschlagskraft entwickelt.
Gesamtlänge: 92,5 cm
Klingenlänge: 77 cm
Gewicht: 1,18 kg
|
 |
 |
| |
|
| |
 |
 |
Frühungarischer Säbel, 10. Jhd., oft auch als Hunnensäbel, Rus-Säbel oder Awarensäbel bezeichnet
Spezialanfertigung als Schaukampfwaffe/Trainingswaffe mit 2mm Schlagkante. Klinge aus Federstahl 55Si70 handgeschmiedet. Die Schmale Hohlkehle am Klingenrücken und die breite Hohlkehle in der Klingenmitte sind Zugeständnisse an die Manövrierbarkeit der Waffe - die Originalstücke sind, auch durch das Fehlen eines Knaufs als Gegengewicht zur Klinge, extrem kopflastige Hiebwaffen. Ausgeprägter, 28 cm langer Jelman. Parierstange mit Kugelkopfenden und Bronzetauschierung. Treibziselierte Knaufkappe aus Bronzeblech. Eine Bleifüllung der Knaufkappe verbessert den Schwerpunkt der Waffe.
Gesamtlänge: 96,5 cm
Klingenlänge: 80,4 cm
Gewicht: 1,0 kg
|
 |
 |
| |
| |
|
 |
Keltische Lanzenspitzen der jüngeren Eisenzeit (La-Téne).
Eisen, im Holzkohlefeuer handgeschmiedet. Charakteristische scharfkantige Mittelrippe. Das untere Exemplar wurde im Schmiedefeuer mit Bronze schmelztauschiert.
|
|
|
|

|
|

|
Schwert des 11. Jhds., Rekonstruktion nach Originalstücken der Zeit
Oakeshot Typ Xa
Pilzknauf (tea cosy)
Klingeninschrift kundenspezifisch
+ HRVODEGERHESLIPHODUX+
+ MAXMEFECITERTSDX+
Schwertscheide der Salierzeit aus Birkensperrholz, mit Kalbsfell gefüttert, mit Kalbsleder bezogen, zweifarbige Stoffbespannung, Bronzeortband.
Alternativ wurde eine eingeflochtene Schwertscheide des 12. Jhds. angefertigt, deren Gurt ohne Schnalle auskommt.
Gesamtlänge:103cm
Klingenlänge: 83 cm
Gewicht (ohne Scheide): 1,3 kg
|
 |
|
|
|

|
Ritterschild, 13. Jhd., Schaukampfausführung aus Birkensperrholz; Vorderseite mit Rohhautbespannung, Beriemung mit geschmiedeten Nägeln und eckigen Unterlegscheiben.
Dreipunktaufhängung der Schildfessel.
|
|

|

|
|
|
|
|
|
 |
Schwertscheide und Gürtel für ein Schaukampfschwert, 13.Jhd.
Geschnitzte Vollholzscheide aus Birkenholz, Kalbslederbezug, dreieckig aufgestellter Scheidenmund mit Zierwulsten, geflochtene Riemenkonstruktion des Schwertgurts aus vegetabil gegerbtem Rindsleder, flammrußgefärbt. Aufgenageltes bandförmiges Ortband aus Bronze.
|
| |
|
|

|
Fußstreithammer des 16. Jhds.
Handgeschmiedeter Hammerkopf aus Werkzeugstahl. Handgeschmiedete Schaftfedern und Stoßdorn. Achtkantiger Schaft aus Eschenholz. Oberfläche geschliffen, matt.
|
| |
|
 |
Angelsächsische Kriegsaxt und normannischer Drachenschild nach dem Vorbild des Teppichs von Bayeux.
Handgeschmieder Axtkopf mit laminierter Schneide aus Kohlenstoffstahl. Eschenstiel.
Schaukampftauglicher Schildkörper aus Birkensperrholz. Rand mit Rohleder und Kupfernägeln beschlagen. Handgeschmiedeter Bronzebuckel. Seeschlangenmotiv.
|
| |
|
 |
Schwert, 11.Jhd., Schmiedeexperiment. Oakeshot Typ X, Paranußknauf.
Klingenkörper Schweißverbundstahl ("Damaszenerstahl") vierbahniger Aufbau aus zwei gegenläufig tordierten Strängen und angeschweißten Schneidleisten mit Schichtaufbau. Hohlkehle im oberen Teil blattvergoldet.
Frei gestaltete Schwertscheide mit treibziseliertem Mundblech, durchbrochen gearbeitetem Ortband und Schwertgurt mit getriebenen, patinierten Bronzebeschlägen.
|
|
© 2008 by Maximilian Bertet
|
|